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 6 - MS. CAP VALIENTE

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Reisen auf MS CAP VALIENTE

 

Band 54  - Band 54 MS CAP VALIENTE

Dieser Band 54 in der maritimen gelben Buchreihe ist neu erschienen.

 Im Band 54 erzählt Jürgen Coprian seine Abenteuer als Schiffszimmermann während der neunzehnmonatigen Fahrzeit auf einem ‚Bananenjäger’ der 1960er Jahre.
aus dem Inhalt:

Der Scheich       

Anmustern bei „der Süd“ und Anreise nach Frankreich      

Erste Reisen Frankreich – Ecuador – Riga – Westafrika – Rostock   

Der weiße Schwan – Reisen nach Guayaquil          

Rigareise               

Rotterdam – noch mal ins Dock – Bananen holen aus Westafrika      

Gefährliches Abenteuer in Rostock           

Brunsbüttelkoog – London – Jamaika            

Zweite Jamaika-Reise                         

Ereignisse auf der dritten Reise

     – die Nacht der langen Messer und Geschichten mit Chinee Max      

Weitere Reisen DAQM                          

CAP VALIENTE – die letzte Reise geht wieder nach „Gujackel“          

Epilog                                    

280 Seiten, kartoniert, Leimbindung, reich sw bebildert

Jürgen Coprian schreibt dazu im Vorwort:

 

 

 

Es erscheint mit dem „weißen Schwan CAP VALIENTE“ hier nun Band sechs der SALZWASSERFAHRTEN.

Auch hier habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, neben der Schilderung meiner über 19 Monate andauernden Fahrtzeit auf diesem Schiff mit exotischen Häfen und Begebenheiten vor allem einen realistischen Zeitzeugenbericht aus der Zeit vor rund fünfzig Jahren abzuliefern.  Alles in allem, ein auf heutige Zeit übertragener Ablauf von Seereisen ist so kaum wiederholbar.  Und wieder geht es um das ganz alltägliche Leben der Seeleute an Bord und beim Landgang, ausführlich wird das Schiff beschrieben und Arbeitsabläufe, die es heute so nicht mehr gibt.  Es wurde nichts hinzu erfunden. Mancher Leser wird sich fragen, wie es kommt, dass dem Autor die vielerlei Geschichten, Hafenzeiten, Personen und so weiter heute noch so gut in Erinnerung sind.  Dazu folgendes: Ergänzend zu einem guten Langzeitgedächtnis sind sämtlich die damals täglich in Kladde festgehaltenen persönlichen Arbeitsberichte noch vorhanden, eine große Anzahl von Dias, privater Briefwechsel und Ähnliches.  Angesichts der immerhin zehn Jamaikareisen ist die chronologisch korrekte Zuordnung der einzelnen Ereignisse nicht mehr genau möglich.  Was die Namen verschiedener Personen anbelangt, so wurden einige ganz bewusst abgekürzt oder verändert; andere sind nicht mehr so recht erinnerlich.

MS CAP VALIENTE

Leseprobe:

Richard Kupries war einer von den guten Bootsleuten, auch menschlich gesehen. Vor dem Krieg fuhr er bei der Hapag als Matrose. Er erzählte mal, wie er damals im Hamburger Hafen während einer Werftzeit auf irgendeinem dieser berühmten Schnelldampfer Feuerwache ging. Nachts war da ja außer den Wachen kein Mensch an Bord, als plötzlich und unerwartet einige Leute von der Geheimen Staatspolizei an Bord erschienen und das Schiff gründlichst von oben nach unten durchsuchten. Richard erfuhr lediglich, dass am nächsten Tag „der Führer“ an Bord erwartet wurde und man Vorkehrungen gegen etwaige Attentate treffen wollte. Das war’s eigentlich auch schon. Am nächsten Tag ging dann auch alles glatt.
Während des Krieges wurde Richard nach der Grundausbildung zum Heer abkommandiert. Weil er inzwischen schon zum Bootsmann befördert worden war, wur-de er gleich als Unteroffizier übernommen. Solche See-Soldaten in Feldgrau trugen damals zur Unterscheidung von den ganz normalen Wehrmachtsunteroffizieren gol-dene Litzen anstatt der üblichen silbernen. Erzählte er voller Stolz. Ansonsten aber lag er genauso im Dreck wie alle anderen auch.
Als der Krieg vorbei war, suchten die britischen Besatzer mutige Seeleute zum Minenräumen in den stark verseuchten deutschen Küstengewässern. Ein Himmel-fahrtskommando, ja; aber dafür wurde man auch ziemlich gut bezahlt. Für diesen Zweck waren alte Fischdampfer umgerüstet worden. Wer die schlimmen Jahre zuvor heil überstanden hatte, überlegte in diesen harten Zeiten nicht lange, wenn es eine Stange Geld zu verdienen gab. Außerdem gab’s ja freie Verpflegung und man kam so auch noch günstig an Kohlen ran; schließlich wurden diese alten Kästen noch nicht mit Öl befeuert. Kohlen waren ein begehrtes Gut als Mitbringsel und wertvolles Tauschobjekt. Richard griff sofort zu. Er erzählte ziemlich haarsträubende Geschichten über diese abenteuerliche Zeit. Einmal beobachtete er durch das Maschinen-Skylight hinab, wie sich ein Heizer und ein Matrose unten wegen ein paar leeren Sä-cken für die Kohlen in die Haare geraten waren. Plötzlich gingen die mit Eisenstan-gen aufeinander los, erzählte er, und dann riss mit einem Mal der Heizer die Feuertüre des Kessels auf und wollte den Matrosen allen Ernstes da hinein befördern. Der wurde von Entsetzen gepackt und schaffte gerade eben noch so mit letzter Kraft den Rettungssprung – raus aus dem Heizraum. Kupries sagte, wer immer davon wusste, kein Mensch an Bord hat ein Wort darüber verloren. Er selbst hat sich gehütet, als Zeuge erkannt zu werden. Ja, so hart waren damals die Bräuche…
Später dann schlug er sich mit allen möglichen Jobs im Hafen durch, bis er dann Anfang der Fünfziger bei Laeisz endlich wieder ein Schiff als Bootsmann bekam. Es war die PERSEUS – der erste deutsche Fruchtschiffneubau nach dem Krieg – und bis auf zwei oder drei ausgesetzte Reisen fuhr er ganze siebeneinhalb Jahre lang auf diesem Schiff. Nicht zu glauben? Wer damals einen guten Job hatte, der hielt ihn fest. Da gab es noch ganz andere Fahrtzeitrekorde: Auf der SAARSTEIN vom Lloyd, die von Indienststellung 1951 bis zum Verkauf im Jahr 1971 insgesamt 103 Reisen nach Westküste Nord machte, hatte der Bootsmann auf diesem Dampfer nach ei-nem Bericht im Hamburger Abendblatt volle einhundert Reisen mitgemacht. Ein wei-terer Fahrtzeitrekord wird von einem Seemann gehalten, der – wie die Hamburger Morgenpost schrieb – ganze 25 Jahre auf einem winzigen ‚Kümo’ im täglichen Ver-kehr Hamburg-Cuxhaven und zurück abgerissen hat. Es blieb sein einziges Schiff im Seefahrtbuch. Eine Bemerkung am Rande, dieser noch im „alten“ Seefahrtbuch vor-gedruckte, bei Bedarf zu unterstreichende Begriff ‚Luxusjacht’ kam für dieses Schiff wohl eher nicht in Betracht.
Zurück zu Kupries. Der war geborener Ostpreuße, wie so viele Seeleute früher. Die ‚von jännem Äck‘ – wie man damals so sagte – konnte man so ganz generell einstufen unter die Sparte gemütlich, guter Seemann und Liebhaber von klarem Hochprozentigen. Nach seiner PERSEUS kam er als nächstes auf das Schwester-schiff PROTEUS. Fuhr auch dort stramme dreieinhalb Jahre sozusagen auf einer Backe ab, bis er von einem missliebigen Chiefmate einen ‚Sack’ bekam. Bei Laeisz hätte man ihn sicher gerne weiterbeschäftigt, aber nein, sagte er, Sack ist Sack, und so ging er dann zur Hamburg Süd. Die nahmen ihn mit Handkuss, nachdem sie sich schnell noch bei Laeisz über ihn rückversichert hatten.
Die Hamburg Süd hat schon seit jeher viel Kühlladung gefahren - Fleisch von Südamerika und von Neuseeland nach Europa und den USA - und man plante - ne-ben der gleichfalls in Hamburg-Süd-Regie betriebenen 'Hörnchen-Flotte' nun auch den Bau von großen Vollkühlschiffen. Auch wenn gelegentlich damit Fleisch oder Früchte gefahren wurden, so waren das doch vorwiegend „Bananendampfer“, und da kam denen der Kupries mit seiner elfjährigen Bananenerfahrung gerade recht. Sein erstes Schiff bei Pudding-Rudi war ein kleines Dreiluken-Kühlschiff, die ALEXANDER VON HUMBOLDT. 
Ich lernte Richard kennen, als ich im April 1964 auf der CAP VALIENTE einstieg, ein damals drei Jahre alter, wahrhaft bildschöner 'Bananenjäger' der Hamburg Süd. Meine längste zusammenhängende Fahrtzeit – ganze 19 Monate und einen Tag verbrachte ich auf dem Dampfer. Seefahrt wie aus dem Bilderbuch. Da war schon allein das Anmustern ein Erlebnis.
Nach nunmehr vier Hapag-Dampfern in ebenso viele Fahrtgebiete, wollte ich mich nach so viel „Hapag-Style“ nun mal umsehen, wie es bei den anderen denn so läuft. Man konnte es sich bei den vielen kleinen bis ganz großen Reedereien unter deutscher Flagge ja gerne aussuchen, wonach einem das Herz stand. Kein Tramper, kein Nevercomeback-Liner, kein „Schütteltripp“ sollte es sein. Zehn Prozent Heuer-aufschlag schön und gut, aber trotzdem nein, Tanker auch nicht. Aber was Besseres sollte es schon sein, sagte ich mir. Die Hamburg-Süd, vormals Eggert & Amsinck, war nach Kuddel Hapag die renommierteste deutsche Reederei. ‚Die Süd‘ residierte damals noch in einem altehrwürdigen, weiß verklinkerten Kontorhaus an der Holz-brücke. Der Personalheini da „in der Heuer“ machte einen auf jovial und gab sich kumpelhaft. Klein und rundlich war er und kloppte große Sprüche bei den Seeleuten, die vor mir dran waren mit Abmusterung und so weiter. Ich hatte Glück und bekam gleich auf Anhieb einen Dampfer. CAP VALIENTE hieß r und nach Dieppe sollte es gehen an der französischen Kanalküste. – „Ja, und wo liegt nun dieses Dieppe ge-nau? Mit der Bahn durch halb Frankreich durch?“ – „Keine Angst Timmi, du fährst ja nicht allein dahin, ihr seid elf Mann insgesamt, und am Mittwoch, also gleich über-morgen – geht’s los – siebzehn Uhr mit dem Zug nach Paris. Wie? – In Paris müsst ihr kurz umsteigen, ja doch, Zeit genug, volle zehn Minuten! Ja das schafft ihr doch. Was? – Na ja, vom Gare du Nord müsst ihr bloß noch schnell rüber zum Gare St.Lazare.“ – „Ja, aber – ich kann doch kein’ Brocken Französisch…“ – „Ach wat ver-tell, wenn ihr keine Seeleute wärt, dann – ja dann wär’ das vielleicht ein Problem, aber deutsche Seeleute... Mann! Was’n richtigen Seemann is, der kommt doch ü-berall durch! Und außerdem ist da‘n OA dabei, der kennt sich aus. – Im Gare Saint Lazare dann nehmt ihr den Zug nach Dieppe. Das ist schon alles. Wie gesagt, zum Umsteigen habt ihr zehn Minuten und das schafft ihr easy! Oder watt? Is doch’n Klacks!“ Keckert noch mal über seinen guten Witz, ich unterschreibe fix den Heuerschein mit einer Verpflichtung von mindestens 18 Monaten Fahrtzeit – ja und dann war’s das auch schon.
Neiling heißt dieser Personalheini ‚bei der Süd‘. Später erfuhr ich, vor dem Krieg war der mal als Steward auf einem der großen Musikdampfer gefahren. Und jetzt spielt er hier den großen Zampano in der Mannschaftsannahme. Du alter Feudelschwinger denk, ich so bei mir.
Zur festgesetzten Zeit finden wir uns nach und nach in der Hamburger Bahnhofshalle ein – da an der Sperre vor Gleis 13 zum D-Zug nach Paris. Halb fünf ist es. Der Storekeeper Rudi Koch mit seinen 56 Lenzen ist der älteste von uns. Der Neiling hat ihn mit einer Liste ausgestattet, die er laufend durchgeht und abhakt, sobald wieder einer dazu gestoßen ist. Sieben ...acht – einer fehlt noch. Ach ja, der Max! Alle chiesischen Wäscher bei der Hapag, der Hamburg-Süd und bei Essberger (dieser Sammelbegriff steht für Wöhrmann, die Deutschen Afrika Linien und die Tankreederei Essberger) heißen an Bord traditionell 'Max', so wie die beim 'Lloyd' – Reedereisitz in Bremen – ebenso traditionell 'Fritz' heißen. Also, der Max fehlt uns noch. Aber mit einiger Verspätung taucht denn der auch auf. Aber nicht alleine. Nein, zwei ziemlich alte Herren mühen sich ganz fürchterlich mit diversen Koffern und Schachteln auf einer Karre durch die Menschenknäuel zu uns durch, zerren gemeinsam keuchend einen ziemlich schweren Sack mit sich. Also, der Jüngste ist Max auch nicht grade, immerhin schon 57 und mindestens sein halbes Leben lang ist er bei „der Süd" gefahren. Die Gelegenheit so zahlreicher Neuanmusterer wurde vom Obermax gleich als gute Gelegenheit erkannt und so hat er mit dem Max gleich noch einen ganzen Zentner Industriewaschpulver sozusagen auf die Reise geschickt. Max ist von so zierlicher Konstitution, also dem allein mag man die Anstrengung gar nicht zumuten. Von jetzt ab ist es ganz offensichtlich unsere Aufgabe, diesen vertrackten Sack durch halb Europa bis auf den Dampfer mitzuschleppen. Chinesen sind bekannt dafür, dass sie mit dem Pfennig rechnen. Dachte sich also der ‚Obermax‘ so günstig wie jetzt und hier kommt man im Ausland nirgendwo an Waschpulver ran.
Max also in Begleitung des 'Obermax'. Klar doch, der ist auch Chinese. In Hambur-ger Schifffahrtskreisen gilt er als sehr respektable Persönlichkeit. Er ist nicht nur Ei-gentümer von zwei Hamburger Wäschereien und zwei chinesischen Restaurants; vor allem aber ist er Boss, Patron, oberster Gebieter über alle Maxen, die auf Hamburger Schiffen weltweit eingesetzt sind. Angeworben werden die Maxen in zunächst mal Hongkong. Von dortigen Agenten oder Verwandten des Obermax. Jeder Max muss monatlich einen nicht unwesentlichen Teil seines Verdienstes an den Obermax löhnen; so als eine Art Dauerprovision. Klar doch, der Obermax ist Millionär. Fährt standesgemäß einen 300er Mercedes. Und wenn so ein ganz normaler Max – so wie heute hier – vom Obermax mit dessen vornehmen  Daimler persönlich zum Bahnhof kutschiert wird, dann ist das für so einen armen chinesischen Wäscher etwas ganz besonderes; dieser Max hat dann 'much face' bei allen anderen Maxen.
Also hat dieses 'zum Bahnhof bringen' insofern auch eine handfest praktische Seite. Mit geringem Aufwand ‚much face‘ einen treuen Mitarbeiter ausgezeichnet und derart für die nächsten eineinhalb Jahre Abwesenheit motiviert und dazu noch einen reichlichen Vorrat an billigem Waschmittel an die künftige Arbeitsstelle verfrachtet. Übrigens, der richtige Name des Max – mit dem er sich gleich würdevoll vorgestellt hatte – der lautet Por Cheong Yee...

...Eine seemännische Grundregel lautet nämlich: Du solltest nicht immer gleich zugeben, wenn du mal was nicht weißt oder kannst. Du wirst es schon noch erfahren. Eine andere: Lass dir nie was aufdrücken, was eigentlich ein anderer machen sollte, könnte oder müsste! Es sei denn, du wirst ausdrücklich drum gebeten, weil sonst kein anderer dazu in der Lage ist. Alles andere wird dir als Schwäche ausgelegt und das ist nicht gut für deine Position in der internen Hackordnung an Bord.
Der Rest des Tages vergeht schnell. Einmal mit dem Vorgänger durch das ganze Schiff. Ich lerne viel Neues; hier gibt es Sachen, die auf einem Stückgutdampfer für mich früher undenkbar waren. Keine glitschigen Leitern in die Laderäume, dafür aber regelrechte Treppenhäuser. Keine Sonnenbrenner, sondern überall fest eingebaute Raumbeleuchtung. Keine ‚Tortenheber‘ für die MacGregors, sondern ein handliches Hebelsystem. Meine routinemäßige Arbeit beginnt mit Frischwasserübernahme. Am späten Abend laufen wir aus.
Mein Platz in der Messe ist der gegenüber vom Bootsmann. Ein freundlicher, et-was untersetzter Anfangsfünfziger. Eben der eingangs beschriebene Richard Kupries. Im Wesen herzlich, kameradschaftlich - ostpreußisch! Und er spricht auch die-sen urgemütlichen, weichen Dialekt, der diesen Menschenschlag so sympathisch macht. Später zeigt er mir alles, was ich noch nicht wissen kann, aber über Bananen und Kühlschiffe wissen muss. Wir sind Kammernachbarn und werden bald gute Freunde. Die andere Nachbarkammer bewohnt Rudolf, der schon bekannte sechsundfünfzigjährige Storekeeper-Veteran. Ein Original und Heizer vom alten Schlag: Vor dem Krieg noch als Trimmer und Kohlenheizer gefahren, später dann befördert zum Donkeymann. Sozusagen Oberheizer. Hager, zäh, in langen Dienstjahren ergraut, aber insgesamt eine echte kölsche Frohnatur.
Beim Smoketime lerne ich die Crew kennen. Der Kabel-Ede heißt Uwe Gott-schalk, ein Typ für sich. Dem Äußeren nach könnte man ihn leicht für einen Zigeuner halten (den Ausdruck Roma kannte man damals noch nicht), vielleicht ist er's auch. Ich nehm schon mal vorweg, was ich später so nach und nach erfahre. Ede entstammt einem Zwölf-Kinder-Haushalt, der sich auf eine Mutter und mehrere Väter begründet. Schmaler Kopf, Plattnase und blaue Augen schwarze Haare, vorstehende Schneidezähne und einen auffallend dunklen Teint. Wenn er nicht dabei ist, dann heißt er auch schon mal Kanacker-Ede. Ist aber nicht böse gemeint. Ede grinst ständig. Sein Deutsch ist schlicht und er nuschelt. Guter Seemann, guter Kumpel, eine treue Seele. Ede träumt oft und das dann auch öffentlich von einer Karriere als ‚Playboy‘.
Nächster in der Deckshierarchie ist Hermann, der gestandene Matrose Hermann Haack. Ein flachsblonder Hüne mit bärtigem Seehundskopf und 'Rettungsringen' um seinen Äquator. Mit mir zusammen eingestiegen ist Günter Christiansen, ebenfalls Matrose - Gastwirtssohn aus Wyk auf der Insel Föhr. Unter der 'jungen Garde' ein strammer Jungmann namens Leuk-Emden, genannt 'Kreuzer'. Den Spitznamen hat er schnell weg, als es rum ist, dass sein Großvater Artillerieoffizier auf diesem berühmten Kreuzer EMDEN gewesen war, der von den Engländern im ersten Weltkrieg vor den Kokos-Inseln im Indischen Ozean zu Klump geschossen wurde. Später dann haben alle überlebenden Besatzungsmitglieder dieses Schiffes als höchste Aus-zeichnung für tapfere Gegenwehr zum Familiennamen zusätzlich angehängt den Ehrennamen ‚Emden’ verliehen bekommen. Der ist sogar vererbbar und deshalb trägt Rolf Leuk dieses angehängte Emden. Einer der Schmierer heißt Maik Vesper-mann, ein Typ im Aussehen und Figur ähnlich dem amerikanischen Filmschauspieler Victor Mature (Hollywood-Stammheld in fast sämtlichen „Bibel-Filmen“ der Fünf-ziger Jahre). Vielleicht noch ein bisschen besser. Er selbst ist eine ausgemachte Frohnatur. Genannt „Mike Molto, Deutschlands größte Fernsehmaus“. Ungemein freundlicher Typ. Er entstammt einer bekannten Schaustellerfamilie vom ‚Hambur-gerDom‘. Das erst mal nur eine kleine Auswahl aus unserer Crew. Insgesamt gese-hen sind alle in der Mannschaftsmesse durchweg positiv; keine Luschen dabei.
Nachstehendes erst später nochmal verwenden: Um es kurz vorweg zu nehmen, auf dem Heuerschein vorgedruckt ist meine vorgesehene Fahrtzeit für die CAP VALIENTE befristet auf '...mindestens 18 Monate, wenn das Schiff vorher keinen deutschen Hafen anläuft'. Wir machten zunächst zwei Bananenreisen nach Guaya-quil, fuhren tiefgefrorenes Rindfleisch nach Riga und danach weitere zwölf Bananen-reisen, über die noch ausführlicher zu berichten sein wird. Insgesamt habe ich 19 Monate und einen Tag Fahrtzeit auf diesem Dampfer ‚abgerissen‘.
Die Überreise von Dieppe nach Guayaquil via Panama-Kanal ist eine Angelegen-heit von zwei Wochen. Und – tatsächlich, als die Decksbesatzung während der nächsten Tage die Luken reinigt, gibt es mehrmals Schlangen- und Spinnenalarm. Zum Glück sind die Biester noch weitgehend erstarrt und träge in der kühlen Luke – Bananen werden nach Vorgabe des Charterers mit exakt 11,2 Grad Celsius gefahren – deshalb sind sie ziemlich erstarrt; können weder flink entwischen noch angreifen, wenn man sie beim Hochnehmen der Grätings findet. Grundsatz: Je kleiner und scheckiger, desto giftiger. Das gilt für die Schlangen. Also, Schaufel drauf und das war’s dann… Aber einmal dann – Hein Seemann ist ja von Natur aus neugierig. Eine Handteller große, dunkelbraune Vogelspinne (bei denen gilt je dunkler, desto giftiger) frisch entdeckt zwischen Bananenmüll versucht im Zeitlupentempo sich unter die nächste Gräting in Sicherheit zu bringen. Hermann und Günter verfrachten sie per Zinkpütz an Deck und kippen sie da einfach mal hin. Mal sehen, was das Monster so macht. Alle drängeln sich neugierig ran. Unheimlich und abschreckend wirkt der große Körper mit den dicken Beinen und alles behaart. (Ich weiß, im Jahre 2011 sieht man das ganz anders). Sie wartet ab, genießt anscheinend die wohltuende Sonne, und dann – so aus dem Stand – vollführt sie einen richtigen Satz Richtung Hermann. Und der große Kerl kreischt auf, wirft sich seitwärts und – flatsch – aus dem Affekt heraus tritt wieder die Schaufel in Aktion...

...Eine erfreuliche Nachricht: Es geht nach Hamburg. Wir kriegen einen neuen Bo-denanstrich und als erstes einen neuen Schornstein. Die Salén-Charter ist gelaufen, daddeldu. Weil noch nicht raus ist, wie’s weiter geht, wird umgemalt auf ‚Nillenkopp’ – weißer Schornstein mit knallrotem Topp. Die Hausfarben der ‚Hamburg-Süd’; vor-mals Eggert & Amsinck.
Eine volle Woche Werftzeit ist angesetzt. Deutsche Werft Reiherstieg. Gegenüber vom Baumwall. Eine Woche Schongang. Abends Landgang auf dem Kiez. Rund um Friedrichstraße und Wilhelmplatz. Der – so ganz nebenbei gesagt – im Jahr 65 auf den Namen Hans-Albers-Platz umbenannt wurde. Meistens die gleichen Kneipen: Istanbul, Große und Kleine Venus, Dakota-Bar, Pikkolo... Alle stets rappelvoll. Mit Seeleuten – deutschen Seeleuten! Es heißt ja, mehr als 50 000 deutsche Seeleute gibt es mittlerweile. Ja – und auf dem Kiez trifft man garantiert immer wieder gute alte Bekannte, mit denen man da und dort mal gefahren ist. Man feiert Wiedersehen und „…weißt du noch…“ und „…sachma, wo fährt der denn jetzt…“ und „wie ist der Trip denn und taugt die Reederei was?“  „Der Stall ist leer gefegt und sogar ‚Kuddel Hapag‘ hat schon bei Max angefragt ob er Leute hat; die kriegen jetzt im Sommer ihre Dampfer nicht besetzt…“ Offene Häme, weil die HAPAG allgemein so unbeliebt ist und so hochnäsig und bisher immer viel zu vornehm war, sich Leute bei Max zu holen, vom Öffentlichen Heuerbüro oben „vom weißen Schloss am Berg“ da gegen-über den Landungsbücken. Und Max, also Max Timm, dieses weithin bekannte Hamburger Original; früher als Scheich gefahren und jetzt der Boss vom Heuerstall. Die Musikboxen dröhnen, Bier und harte Sachen fließen in Strömen. Ein ‚Schiefer’ kostet bei „Hermi mit der verkrüppelten Hand“ im ‚Pikkolo’ nur 40 Penn und ne Buddel Elbschloß einszehn. Draußen die halbe Davidstraße längs stehen die Nutten dicht an dicht und in der Kastanienallee und der Taubenstraße und… Ja, und Aale Aale, dieses Ur-Kiez-Original, zieht „mit seim hochrädrigen Kinnerwagn“ durch die Gegend und ruft mit dünner Stimme Bundaale aus für zwei Mark das Stück. „Aale Aale!“ Und wenn ein’ der Hunger packt, dann ein halbes Hähnchen im Wienerwald oder schnell mal rein zu Schlachterheinz und ne Frikadelle für 30 Penn oder n Teller ‚Arfsnsupp’ für 55 mit Bockwurst drin. Außer feiernden Seeleuten gibt es massenhaft Mädchen in den Kneipen. Mädchen, die Dienst machen hinter dem Tresen und vor dem Tresen. Die hinter dem Tresen machen den Service und die vor dem Tresen animieren. Anschaffen tun sie irgendwie alle. Je nachdem wie man es anfängt. Ab-steigen gibt’s rund um den Wilhelmplatz reichlich. Und hin und wieder mal durch die Herbertstraße durch. Nur mal kucken. Auf der einen Seite, da ist so eine Art kleiner Hof. Da sitzen die hässlichen, Alten, die Ausgebrauchten. Hier drängeln sich die Gastarbeiter von den Werften. Türken, Griechen, Araber. Feilschen mit unterdrückten Stimmen, um den geforderten Preis – 15 Mark – noch weiter zu drücken. In den vielen Kneipen wird angemacht, palavert, gezippelt, gesoffen und später auf Zimmer dann geliebt. Nach der einen Woche – die Heuer der letzten Reise ist restlos verbraten – sind alle irgendwie froh, als ‚die VALIENTE’ endlich ausläuft...

 ...An einem Freitagmorgen um zehn sind wir fest in Conakry. Gelbe flache Schuppen aus Stein, von der Stadt dahinter ist nicht viel zu sehen. Es hängen massenhaft Schwarze rum an der Pier; also richtig Schwarze, nicht die verschiedenen Braun-schattierungen wie in der Karibik. Viele tragen einheitliche T-Shirts mit dem großflächig aufgedruckten Abbild des hiesigen Staatschefs Sékou Touré auf Brust und Rücken. Vermutlich gab’s die umsonst. Guinea ist sozialistisch, bitterarm dazu und dieser Sékou Touré hat das alleinige Sagen im Land.
Ein paar Händler sind an Deck, versuchen ihre Masken, Trommeln und allerlei Krimskrams zu verhökern. Ein selbst ernannter Zauberer ist auch dabei. Hat sich mit drei, na – ich sag mal schaufelstieldicken lebenden Schlangen behängt und sieht in seinem Kaftan und bunten Turban ein bisschen sehr komisch aus. Seine Masche ist, er verwandelt Markstücke in Küken und die Küken zaubert er dann auch noch weg. Endeffekt: Markstück futsch. Fängt meinen Blick auf – hab ich denn gegrinst? – und bedroht mich. Pöbelt in Englisch-Deutsch-Pidgin, der Kerl und geifert sich in Wut. Vielleicht habe ich ja was furchtbar Abfälliges gedacht und der Kerl kann Gedanken lesen. Weiß man’s denn? Die Schlangen – sind das vielleicht Kobras? Keine Ah-nung. Sie tanzen und zischen wütend in meine Richtung. Es beruhigt mich etwas, zufällig einen massiv stählernen Kuhfuß in der Hand zu halten. Ich solle mich ja nicht an Land erwischen lassen, giftet der Zauberer, dann aber… Na ja, wenn er das so meint, wer weiß . . .  Ich verzichte also drauf, das bestellte Geld beim Purser abzuholen. Nähere Bekanntschaft mit diesen Viechern möchte ich gern vermeiden.
Ede hatte tatsächlich den richtigen Riecher. Mann, die reißen sich regelrecht um seine Blechdrums und schon nach kurzer Zeit ist er sie los; hat er eine dicke Patte von CFA-Francs auf der Hand. Gut an die Tausend sind’s wohl schon meint er und der CFA-Franc – in ganz Westafrika als Universalwährung weit verbreitet – kursiert so um die 10 Pfennig. Einige der Kunden, die ein oder zwei Drums ergattert haben, suchen sich gleich an Bord ein schattiges Plätzchen, wo sie mit Glasscherben, Messern, Bambussplittern und Lappen die verbliebenen Farbreste rauskratzen und die Eimer verbissen blitzblank wienern. An Behältnissen dieser Art scheint großer Man-gel hier zu herrschen. Und was willste nun mit dem Geld? Gute Frage. Die Landgänger waren entschlossen losgezogen, sind aber bis auf ein paar unentwegte Hart-nöker schon früh und wenig begeistert wieder an Bord zurück. Der wahre Sozialismus hat auch im Nachtleben von Conakry seine Spuren hinterlassen. Dreck, lästige Schlepper und Hitze wurden beklagt. „Nix los, hinterletzter Schuppen, warme Drinks zu happigen Preisen und die Weiber letzter Schrott“ waren so die Sprüche beim Frühstück. Da muss ich dem Zauberer im Nachhinein ja richtig dankbar sein...

...Abends um sieben regnet es. Die Arbeiter machen Pause und sind an Land in ihre Halle gegangen. Die Gelegenheit ist günstig. Ich schnappe mir meine Schraubenschlüssel und bewege mich schnell und möglichst unauffällig zum Niedergang von Luke eins. Der ist Achterkante vom vorderen Deckshaus. Rein da, schnell dicht das Schott, die Lukenbeleuchtung an und runter. Gräting weg an Backbord, Eisdeckel hoch und eilig die Muttern losgeschraubt. Als ich fast fertig bin damit, geht das Licht plötzlich aus, dann wieder an. Irgendjemand schreit runter: „Timmermann!“ Und dann noch mal. Schaltet das Licht endgültig aus. Ede war das wohl. Zum Glück habe ich meine Taschenlampe mit. Wer weiß, was da los ist. Besser, ich geh mal nach oben. Schleiche unauffällig nach mittschiffs. Richard sagt, es wäre während des Regens einer von den Schauerleuten oben in der Kranführerkabine sitzen geblieben und hätte gemeldet, es wäre da vielleicht ein Republikflüchtling – mit Bart – in der Luke verschwunden. Denunziantenpack, verfluchtes! Wir genehmigen uns auf den Schreck hin erst mal zwei Charlie Peng und dann kommt der Zweite rein. Was ich denn so spät noch in der Luke gesucht hätte. „Hab Geschirr da liegen lassen… Aber jetzt hab ich Feierabend!“. Später meint Ritchie: „Ich glaub, das is ein janz mieser Vogel, ich hab das Gefühl, der will dir was anhängen… Egal, jetzt geh pennen, ich hab mit Oskar geredet, der macht das klar heut Nacht…“
Morgens werde ich kurz vor sechs geweckt. Wir sollen vormittags auslaufen. Der Scheich murmelt mir zu „ Alles klar, er ist unten in der Luke, Oskar hat den Rest klar gemacht und er hat ihn vor einer Stunde runter gebracht, es ist nichts zu sehen un-ten“. Na, Gott sei Dank!
Nach dem Frühstück kommt der Zweite zu mir – W.-R. – „Ja, Zimmermann, dann kommen Sie mal mit, wir wollen schon mal die Luken vorbesichtigen, damit nachher alles glatt geht“. Ich hab sofort ein ganz mieses Gefühl, mir wird schlagartig kalt und heiß. Scheiße!
Wir fangen gleich an im Unterraum von Luke eins. Der Kerl geht mit mir zielstrebig direkt in die hintere Ecke an Backbordseite. „So, Zimmermann, und jetzt sagen Sie mir auf der Stelle, was ist hier los! Was haben Sie gestern Abend spät noch in der Luke gemacht! Als ich gestern nach Ihnen hier unten war, da war die Gräting hoch, da war der Mannlochdeckel bis auf wenige Muttern fast komplett aufgeschraubt!“ Damit geht er zu der Gräting, nimmt die hoch und den Eisdeckel auch und… „So! Und jetzt ist der Mannlochdeckel ganz abgeschraubt und liegt lose auf den Bolzen! Werden Sie mir das gefälligst erklären!?“ – „Tut mir leid, keine Ahnung…“ Er nimmt den Mannlochdeckel weg, und leuchtet mit der Taschenlampe vorsichtig in das Dun-kel hinein. Hütet sich aber, mit dem Kopf allzu dicht an das Loch ran zu gehen. Hat Schiss, die Sau, denk ich, dass er von dem da unten irgendwie ein’ übern Brägen kriegt… Ich will sofort wissen, was hier vor sich geht!“ – „Ich weiß wirklich nicht…“ W-R. lässt den Deckel so wie er ist, lässt auch die Gräting daneben liegen. „Kommen Sie mit, wir gehen zum Ersten!“. ‚Oh, Scheiße’, denk ich, ‚jetzt geht das los…’
Als wir an Deck kommen, steht da der Scheich rum wie unbeteiligt. Ich raune ihm zu „Du, der hat alles aufgerissen da unten, sieh mal zu, dass das dicht kommt!“ Er nickt. Kapiert. Der Zweite im Sturmschritt zum Chief Mate. Und platzt raus: „Herr Küver, ich habe den Verdacht, der Zimmermann hat einen Flüchtling an Bord geschmuggelt!“
„Waaas?! Mann – bist du bekloppt?“ Das gilt mir. „Ja, und der Bootsmann steckt da auch mit drin, denk ich…“ ergänzt. W-R. Bumski schickt Oase los: „Hol mir sofort den Scheich her!“. Und als der kommt, hilft es nichts und wir müssen beichten. „Wer weiß noch davon?“ Oskar muss auch ran. „Ja, dann geht kein Weg vorbei, da-da-dann muss das d-d-der Alte erfahren“. Kurz drauf in der Kammer von Kapitän Sche-ringer. Der lässt sich kurz berichten. Stellt eine einzige Frage: „Kriegt der Mann denn Luft da unten?“ Ich beschreibe knapp den Zustand der Bilge und dann ergänzt Oskar: „Ich habe heute Nacht noch einen Schlauch durch den Schwanenhals an Deck bis runter gesteckt, da kann er im Notfall Luft direkt ansaugen“ – „Ja“, sagt der Alte „dann müssen wir das ja wohl so laufen lassen, wir können schließlich unmöglich den Mann an die Behörden hier ausliefern. Klar?!“ Lässt nachdenklich den Blick über uns wandern, nimmt dann den Zweiten scharf ins Visier und sagt „Und es wird nicht die geringste Andeutung von unserer Seite an die ergehen – ich kann mich darauf verlassen?!“ Alles nickt und sagt „Jawoll, Herr Kaptään!“. Und damit sind wir entlassen...


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